News und Berichte zum Round Palagruža Cannonball
Was es mit den Servietten auf sich hat
Wer das Round Palagruža Cannonball kennt, weiß: Neben Wind, Wellen und Wettkampf gibt es ein paar ganz besondere Eigenheiten, die diesen Event ausmachen. Eine davon ist so schlicht wie legendär – die Serviette.
Seit einigen Jahren hat es sich bei vielen Teams eingebürgert, ihre Meldung für das nächste RPC nicht erst Wochen später, sondern bereits während der Siegerehrung abzugeben. Ganz spontan, handschriftlich auf der nächstbesten Serviette.
Was ursprünglich als humorvolle Geste begann, ist längst zur liebgewonnenen Tradition geworden. Die Serviette steht dabei für genau das, was das RPC ausmacht: den Spirit, die Leidenschaft, die Gemeinschaft und die feste Überzeugung, dass man nächstes Jahr wieder dabei sein will – egal wie hart, wild oder unvergesslich das Rennen war.
Für das RPC 2026 haben uns auf diesem Weg bereits 13 Meldungen erreicht. 13 Teams, die noch vor dem letzten Applaus gesagt haben: „Wir kommen wieder.“
13 Servietten, dazu einige Anmeldungen per Mail und WhatsApp – schwer zu ignorieren.
Und so wird das „One Last Race“ wohl wieder zum „The Ultimate Race“.
Manche Abschiede sind eben wie legendäre Abschiedskonzerte: Sie kommen öfter vor, als ursprünglich geplant – und jedes Mal will man sie trotzdem erleben.
17. Round Palagruža Cannonball – Siegerehrung
Wir gratulieren allen Teilnehmern sehr sehr herzlich!!
1. Platz Salona 46 Einheitsklasse RPC 2025
Matthias Göpfert (KYC) - Claus Chabina (YCBb) / exSA Sicherheitstechnik GmbH
Stefan Buchleitner, Herbert Eisterer (UYCNS), Gerald Gaugusch (KYC), Kristina Lomoschitz (UYCAS), Andreas Zethner (YCM)
Zielzeit: 30.10.2025, 06:20:36 Uhr
2. Platz Salona 46 Einheitsklasse RPC2025
Tamás Kovács (Tutuola/RKsailing) - Balázs Jónás (Tutuola/RKsailing)
Zsófia Lipták (Tutuola/RKsailing), Zsófia Frang, Ildiko Bago (Tutuola/RKsailing)
Zielzeit: 30.10.2025, 07:13:14 Uhr
3. Platz Salona 46 Einheitsklasse RPC2025
Valentin Leutgeb (CYC) - Jörg Kowollik (Segelclub Würmsee e.) / HPS TUGraz Student Sailing Team
Stephan Reiter, Ulukbek Egemnazarov, Vincent Philipp, Stefan Weiß, Samuel Bachmann, Marc Meyndt, Georg Witzlinger, Georg Bähr
Zielzeit: 30.10.2025, 07:42:59 Uhr
1. Platz First 45 Einheitsklasse RPC 2025
Bernd Nawrata (sail4one) - Thomas Brückner (ÖSV) / Pflege-daheim / Pflege-daheim
Martin Röttinger (sail4one), Christian Hörper (YCA), Werner Kainacher (SAF), Klaus Kienreich (sail4one), Roman Muth (SC AMS), Roland Schmerold (sail4one)
Zielzeit: 30.10.2025, 06:55:19 Uhr
2. Platz First 45 Einheitsklasse RPC2025
Ralph Hofmann (OSYC) - Leopold König (OSYC) / OSYC - Austrian Offshore Yacht Club
Christoph Sandbichler (OSYC), Christian Dingler (OSYC), Florian Zeh (OSYC), Walter König (OSYC), Josef Eichinger (OSYC), Franz Höller (OSYC)
Zielzeit: 30.10.2025, 07:05:43 Uhr
3. Platz First 45 Einheitsklasse RPC2025
Ralph Janik (IG-Segeln) - Gerhard Freisinger (CYC) / Aktiv Segeln
Roland Unterberger, Roland Rabl, Georg Zsemla, Susanne Rexeis, Harald Okorn, Hans Kastenhofer (IG-Segeln)
Zielzeit: 30.10.2025, 08:00:03 Uhr
Ein würdiger Abschluss einer spannenden Offshore-Regatta, die erneut gezeigt hat, wie viel Leidenschaft und Präzision im Hochseesegeln stecken.
Die Round Palagruža Cannonball bleibt ein Highlight im Adria-Kalender – und ein Erlebnis, das Crews noch lange in Erinnerung behalten werden.
Die komplette Wertung für beide Einheitsklassen: First 45 und Salona 46
17. Round Palagruža Cannonball – Offshore-Segeln mit Spannung bis zum Ziel
Traumhaftes Regattawetter beim Start, taktisch anspruchsvolle Flautenzonen auf der Adria und ein packendes Finish in den frühen Morgenstunden: Die 17. Round Palagruža Cannonball forderte von allen Crews alles, was Offshore-Segeln ausmacht – Geduld, Teamwork, Präzision und den unbedingten Willen, das Ziel zu erreichen.
Am Montag starteten 19 Yachten im Kaštelanski Zaljev in die rund 330 Seemeilen lange Runde um einige der schönsten und zugleich anspruchsvollsten Etappenpunkte der Adria. Von Šolta über Jabuka, Biševo und Palagruža bis hinunter nach Lokrum vor Dubrovnik, weiter über Mljet, Korčula, Hvar und Drvenik Mali führte der Kurs wieder zurück in Richtung Marina Kaštela, wo am 30. Oktober die ersten Yachten die Ziellinie überquerten.
Nach einem Start bei idealen Bedingungen verlangte das Rennen den Crews auf der offenen Adria alles ab: Windlöcher, Dreher und die ständige Frage, welche Route das bessere Ende nehmen würde. Besonders in der Nacht auf Mittwoch zeigte sich, wer das richtige Gespür für Taktik und Wind hatte.
Die Insel ist bezwungen!
Der Kampf gegen die Flaute hat sich bezahlt gemacht! Nach stundenlangem Ringen mit schwachem Wind und wechselnden Bedingungen war es in den gestrigen Nachtstunden so weit: Das erste Schiff hat die Insel Palagruža umrundet.
Schiff Nr. 17, unter Skipper Matthias Göpfert vom King Yachting Club, setzte sich ab und bezwang die Bahnmarke Palagruža.
Die Bedingungen bleiben herausfordernd, die aufkommende Jugo-Lage fordert hohe Konzentration und taktisches Fingerspitzengefühl. Derzeit sind die Crews auf Kurs Richtung Dubrovnik.
Palagruža Rounding: Boat No. 17 took the Lead
The battle against the calm has paid off! After hours of struggling with light and shifting winds, the moment has come: the first boat had rounded Palagruža Island.
Boat No. 17, skippered by Matthias Göpfert of the King Yachting Club, has broken away from the chasing pack and rounded the checkpoint Palagruža.
Die erste Nacht!
Nach einem nahezu perfekten Regattastart
ist das Teilnehmerfeld in die erste Nacht gestartet und bleibt noch dicht beisammen. In den kommenden Stunden erreichen die Crews eines der ersten Highlights der Regatta – die legendäre Insel Jabuka. (Siehe Screenshot vom Tracking des Regattafeldes um 22:00 und 24:00) Von dort aus geht es weiter auf Kurs Palagruža.
After an almost perfect race start,
the fleet set off into the first night and is still sailing closely together. In the coming hours, the crews will reach one of the first highlights of the regatta – the legendary island of Jabuka. (See the tracking screenshots of the fleet at 22:00 and 24:00.) From there, the course continues toward Palagruža.





