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Alles neu beim RPC 2023!

  • Neuer Ausgangshafen: Marina Kaštela bei Split
  • Neue Einheitsklassen: Beneteau First 45 und More 55
  • Neue, attraktive Route mit Jabuka und Palagruža
  • 15.4. bis 22.4.2023

Save the date! Stay tuned! Details folgen in Kürze!

RPC 2022 – Herumdümpeln im Familienkreis

Ein Bericht von Elmar Stralhofer

Wer einige Jahre lang regelmäßig an der Round Palagruža Cannonball teilgenommen hat, könnte zum Schluss kommen, dass es sich dabei nicht nur um eine Regatta, sondern vor allem um eine Art Familientreffen handelt. Jahr für Jahr finden all die lustigen Tanten und schrulligen Onkel, Cousins und Cousinen verlässlich in Biograd zusammen, um einander wieder einmal zu sehen, Anekdoten auszutauschen und das eine oder andere Gläschen zu verkosten. Das gemütliche gemeinsame Essen folgt bei Stegparty nach dem Zieleinlauf— zuerst muss um den "Felsen" gesegelt werden!

"Papa" Ronnie Zeiller ist seit dem ersten Mal ohne Pause als Veranstalter und als Mitsegler dabei, und wer ihn kennt, zweifelt nicht daran, dass er das noch viele weitere Jahre so halten wird. Für die Rolle als Mama fehlt es noch an einer weiblichen Führungsfigur, aber wenn man "Mama" im übertragenen Sinn als Person sieht, die sich darum kümmert, dass es allen gut geht, dann fällt einem als erstes Ernst Glanz ein, der sich ebenfalls seit Beginn der Veranstaltung um Würstel und Bier bei der Stegparty kümmert. Inzwischen hat er die Skipperrolle an Gaëtan d'Harambure übergeben und kann sich so noch besser um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmern.

Miša Strobl spielte dieses Jahr die Rolle des verlorenen (eigentlich: wiedergekehrten) Sohnes, der — nachdem er gemeinsam mit Ronnie die RPC gegründet hatte und dann einige Jahre pausiert hatte — heuer wieder am Start war. Am Steuer stand diesmal seine Tochter Katharina — muss man noch mehr sagen?

Und wie man es von anderen Familientreffen kennt, stehen oft die Menschen im Mittelpunkt, die gerade nicht anwesend sind: Klaus Zeyda, der schon zum zweiten Mal aus gesundheitlichen Gründen auslassen musste, hatte die Skipperaufgabe an Hans-Arthur "Otto" Bradaczek übergeben, der mit der bewährten Crew als "Team Klaus" antrat.

 

Nachdem die Familienverhältnisse nun geklärt sind, können wir endlich mit dem Start der Regatta beginnen. Der wurde wie in den Jahren zuvor als Hasenstart durchgeführt, den Hasen durfte der Vorjahressieger Claus Chabina spielen. Ein Teil dürfte das Startprozedere inzwischen kapiert haben, die anderen fahren einfach hinterher — macht nichts, funktioniert genauso gut.

Gesegelt wurde wie üblich und im Gegensatz zu 2021 wieder gegen den Uhrzeigersinn, allerdings auf dem im letzten Jahr neu eingeführten Abschnitt zwischen Pašman und Dugi Otok. Der Wind war schwach, aber durchaus segelbar, und unter Spi oder Gennaker bewegte sich das Feld zur ersten Bahnmarke Golac. Danach wurde es allerdings nicht besser, und der Wetterbericht, der anfangs noch Hoffnung gemacht hatte, kündigte außer Schwachwind nur mehr ausgedehnte Flaute an.

Frühzeitig wurde entschieden, die Bahn zu verkürzen und die Insel Mljet auszulassen. Das Feld war bei Palagruža bereits weit auseinandergezogen, und einige beendeten dort die Regatta, nachdem sie die Insel ausführlich betrachtet hatten.

Für die anderen wurde bald deutlich, dass ein Zieleinlauf in Biograd innerhalb des Zeitlimits nicht mehr realistisch war. Die Schiffe würden also anhand ihrer Position in einer der Wertungszonen gewertet werden.

An der Spitze blieb es trotzdem spannend, oft wechselten die Positionen. Nicht zuletzt spielten taktische Überlegungen eine wichtige Rolle: an welcher Stelle würde man das Zeitlimit überschreiten, und wie konnte man sich dort besser als der Gegner positionieren?

Am Ende war es das Team Klaus um Otto Bradaczek, das sich in der Klasse Bavaria 41S knapp den Sieg sichern konnte, gefolgt von Tamás Kovács, neu dabei seit dem letzten Jahr und schon zum zweiten Mal Zweiter. Dritter wurde Peter Stefaner, ebenfalls ein langjähriges Familienmitglied.

In der Klasse Bavaria 46 querte als Erstes Ingo Bormann die virtuelle Ziellinie, dahinter folgten Ralph Janik und Wolfgang Kraft-Schalk.

Und so kam es, dass die Wandertrophäe "Spirit of Palagruža" letztlich beim Nicht-Teilnehmer Klaus Zeyda in Bad Vöslau landete, wo sie ihn sicherlich bei der Genesung unterstützen wird. Mit den etwaigen logistischen Schwierigkeiten eines Transportes der 70 Kilo-Skulptur zu Otto Bradaczek nach Berlin soll das jedenfalls nichts zu tun gehabt haben...

Im Aprli 2023 soll die 15. Auflage der RPC stattfinden, der genaue Termin steht noch nicht fest. Pitter Yachtcharter, der Vercharterer der Bavarias, plant allerdings, bis zum nächsten Jahr einige der Schiffe zu verkaufen und die restlichen auf mehrere Standorte zu verteilen. Damit wird es wohl notwendig, eine neue Flotte und einen neuen Standort zu suchen. Im Moment soll Kaštela (Split) hoch im Kurs stehen, wo es mehrere attraktive Einheitsklassen gibt und eine neue, sehr interessante und weiter südlich gelegene Route möglich wäre.

Es bleibt also spannend, wo die Familie im nächsten Jahr zusammentrifft...

RPC 2021 – Der Film (Teaser zur Langversion)

RPC 2021 unter Spi durch die Kornaten

Endlich ist er da, der filmische Rückblick auf die RPC 2021! 
Seit 2010 segelt Günter Pachschwöll nicht nur das RPC als Teilnehmer, sondern er begeistert die Community auch mit seinen Filmen. Für einen Kostenbeitrag von € 60,- kann die Langversion des RPC 2021 Filmes heruntergeladen und innerhalb der Crew geteilt werden. Kontakt:office@mediaart.co.at

Hier ist der Teaser zur Langversion:

Während der Wende kannst drei Tuc-Keks essen!

Die 13. Round Palagruža Cannonball 2021 auf neuer Strecke

Zwölf Jahre lang pflügte die Flotte des Round Palagruža Cannonball alljährlich zu Ostern verlässlich durch dieselben Gewässer: Biograd–Dugi Otok–Vis-Palagruža–Mljet-Biograd war die Strecke, seit Ronnie Zeiller und Mischa Strobl die Regatta 2008 als "Fotosafari" erfunden hatten. Auch wenn Wetter und äußere Bedingungen das Rennen jedes Jahr zu einem Einzelstück machten, war es für die 13. Austragung Zeit, etwas Neues zu probieren — bei aller Wertschätzung von liebgewonnenen Traditionen. Die RPC 2020 sollte die Strecke erstmals in der Gegenrichtung in Angriff nehmen.

Und damit begannen alle Probleme. Vielleicht war die weltweite Pandemie der Grund und nicht die unglückliche Zahl 13, jedenfalls wurde aus April Oktober, und aus Oktober wieder April. Inzwischen war einer der Vercharterer der Regattaboote in Konkurs gegangen, und es musste eilig Ersatz beschafft werden. Mit eineinhalb Jahren Verspätung war es im Oktober 2021 endlich so weit. 23 Crews waren gemeldet, neben 9 Schiffen in der bewährten Bavaria 41s-Klasse starteten weitere 14 in der Klasse Bavaria 46, die als Ersatz gefunden worden war.

Veranstalter und Crews hatten sich gut auf die Corona-Situation vorbereitet, mehr als 90% waren bereits geimpft, und der Rest wurde von Ärzten unter den Teilnehmern und dem bereitgestellten Safety Team penibel getestet.

Der Wetterbericht hatte für die Woche recht leichte Winde angekündigt, und diese herrschten auch beim Start. So dauerte es ein wenig, bis Wettfahrtleiter Franjo Jurić alle Schiffe am Montag, dem 25.10. um 16:15 am Südende der Kornaten auf den Weg geschickt hatte. Es ging langsam, aber stetig voran Richtung Süden, das Feld blieb eng beisammen, und die Führung wechselte immer wieder. Das Zweihand-Team von Bernd Nawrata und Alexey Bondarenko konnte beim leichten Wind seine Vorteile voll ausspielen. Bald musste die Entscheidung getroffen werden, die Insel Mljet in diesem Jahr auszulassen und als östlichsten Punkt stattdessen die kleine Insel Glavat zu runden. Zu leicht war der Wind, und zu weit war der Weg noch, um sonst einigermaßen pünktlich im Ziel anzukommen.

In der Nacht auf Mittwoch gegen 2 Uhr rundete Günter Hösele mit seinen Schilcherlandskippern als erstes den legendären Felsen Palagruža, dicht gefolgt von den 8 anderen 41ern. Das Feld der Bavaria 46 war inzwischen, nachdem der Wind inzwischen zugelegt und dann wieder stark nachgelassen hatte, weit auseinandergezogen. Als der letzte die Insel rundete, war es schon wieder Abend und bereits dunkel geworden.

In der Nacht setzten sich die Positionskämpfe an der Spitze weiter fort. Bei weiterhin leichten Winden und Temperaturen, bei denen Ölzeug und Stiefel meistens im Schapp bleiben konnten, passierte mal der einen, dann der anderen Crew ein Fehler. Dem Team "Plan B" um Claus Chabina schien mit den Verhältnissen am besten zurechtzukommen, aber bis zum Ziel war es noch ein weiter Weg.

Der Donnerstag begann — sonnig, warm und leicht windig wie die anderen Tage — mit einer Kreuz auf der erstmals befahrenen und landschaftlich bezaubernden Strecke zwischen den Inseln Dugi Otok und Ugljan. Die Suche nach Wind und eventuellem Strom bestimmten die Taktik, und die Wenden waren so wohlüberlegt und behutsam, dass sich mancher überlegte, wie viele Kekse man als Proviant von einer Kante zur anderen mitnehmen sollte.

Am Nachmittag gab es noch einmal spannende Kämpfe unter Spinnaker, und als die Südspitze von Pašman als letzter Wendepunkt erreicht war, befanden sich die ersten sechs mehr neben- als hintereinander. Auf der Zielkreuz setzte sich der oftmalige Führende Claus Chabina durch und ging um 20:20 durchs Ziel, knapp gefolgt von Peter Stefaner mit 01:22 min Rückstand und dem jungen Team von Thomas Murlasits nach 03:22 min. Vom Sieger bis zum Sechsten waren keine 13 Minuten vergangen, und auch der letzte und 9. der B41-Klasse kam nur drei Stunden später ins Ziel und zum traditionellem Stegfest.

Etwas mehr Geduld brauchten die Segler auf den Bavaria 46. Vor zwei Wochen noch erfolgreich bei der Offshore Challenge, erwiesen sich die Schiffe mit Rollgroß und Gennaker bei Leichtwind als nicht ganz konkurrenzfähig. Erste um 3 Uhr früh waren die Studenten der TU Graz um Felix Meixner, 30 Minuten vor dem ungarischen Team von Tamás Kovács. Alle anderen 46er konnten das Ziel in der Flaute nicht mehr erreichen und wurden nach ihren Positionen gewertet — als Dritter die Crew von Michael Kern.

Am Plan für nächstes Jahr steht die 14. Auflage der RPC vom 9.4. bis zum 16.4.2022, dann geht es wieder auf die gewohnte Strecke gegen den Uhrzeigersinn — diesmal aber durch den "neu entdeckten" Kanal zwischen Ugljan/Pašman und Dugi Otok. Als Boote stehen wieder die Bavaria 41s, (wieder in größerer Stückzahl) und die Bavaria 46 zu Verfügung.

Elmar Strallhofer, "Windeseile", Team ALLES YACHT
Fotos: Günter Pachschwöll

RPC 2021 – Bericht Mario Müller, 58 – Rocky

Team Christian Muschick - Mario Müller Stefan Mayerböck, Markus Michaelis, Susanna Holmström, B46 ROCKY

Team Christian Muschick - Mario Müller Stefan Mayerböck, Markus Michaelis, Susanna Holmström, B46 ROCKY

Team Christian Muschick - Mario Müller Stefan Mayerböck, Markus Michaelis, Susanna Holmström, B46 ROCKY

Nach 2,5 Jahren CoV bedingter Pause war die Motivation für das RPC besonders hoch! Diese Regatta ist nicht nur für mich, sondern für sehr viele Teilnehmer ein besonderes Highlight und das aus vielen Gründen! Sie ist vollkommen auf sportlicher und kollegialer Fairness aufgebaut, was in Kombination mit Einheitsklassen und einem anspruchsvollem Kurs zu einer Jahreszeit, die herausfordernde Bedingungen erwarten lässt zu einer großartigen Mischung und einzigartigen Stimmung führt! Außerdem ist das RPC eine Veranstaltung bei der man das Herzblut und unermüdliche Engagement des Veranstalters spürt und nicht das Gefühl hat, dass es um Nenngelder und Profit geht! Es ist somit sowohl von der Konzeption, Organisation und Durchführung als auch von der seglerischen Herausforderung eine großartige Veranstaltung!

Ein Wermutstropfen für uns (und viele andere Crews) war die - leider notwendige - Beschränkung der sportlicheren B41S Klasse auf letztendlich 9 Boote. Die B46 hat hier leider keinen adäquaten Ersatz bieten können. War schon die Beschränkung auf Genacker statt Genacker und Spi als Zusatzsegel eine enttäuschende Einschränkung, so machen das Rollsegel und die unterdimensionierte Ruderanlage diesen Bootstyp, der gleich ohne Navigationstisch auskommt wirklich zu einer reinen Badeplattform. Damit bei einer Regatta an den Start zu gehen hat sich angefühlt wie mit einem Skoda Fabia mit 51 PS bei einem Autorennen an den Start zu gehen. Gerade bei Leichtwind gibt das Boot sehr wenig Feedback und macht das Steuern extrem schwierig (wobei sich hier natürlich die Spreu vom Weizen trennen kann 😉 ). Es war somit von vornherein zu erwarten, dass es zu einem "Europa der zwei Geschwindigkeiten" kommen würde und die B46 wohl nur bei entsprechend viel Wind mithalten bzw. die zusätzliche Länge als Vorteil ausspielen können würde.

Umso enttäuschender war dann der Wetterbericht, der mit Herannahen des Starts zunehmend Gewissheit gebracht hat, dass es sich wohl zu einer untypischen Leichtwindregatta entwickeln würde. Die Chancen die volle Strecke mit einer B46 ins Ziel zu schaffen waren am Vortag des Starts wohl nicht einmal mehr für die größten Optimisten gegeben. Auch die Startverschiebung kam dann nicht unerwartet und wurde bei uns von einem Crewmitglied noch als Gelegenheit Schwimmen zu gehen genutzt. Sehr oft war über die ganze Regatta immer wieder der geflügelte Spruch aus einer unserer Vorbesprechungen "Was Dich bei der RPC fertig macht ist die Kälte!" auf nicht "ganz" ernstgemeinte Art zu hören.

Als es dann endlich losging war die Leichtwindkreuz natürlich ein gefundenes Fressen für die 41er Flotte sich an die Spitze zu setzen, was auch sofort passiert ist. Wir sind leider nicht sehr gut weggestartet, haben aber durch unsere Kurswahl und taktischen Entscheidungen in der ersten Nacht wieder Boden gutmachen können um dann leider erneut vor Vis zurück zu fallen. Am Trainingstag war unser Genua Fall gerissen und somit hatten wir noch zu wenig Erfahrung für den idealen Trim um unser Boot entsprechend ins Laufen zu bringen. Im idealen Einsatzbereich des Genackers hat sich auch gezeigt, dass die doch deutlich größere Segelfläche der B46er Genacker zu den B41er Genackern hier doch Vorteile gebracht hat und so konnte sich die 41er Flotte nicht weiter absetzen. Kritisch für die Regatta erwies sich jedoch das Timing für die Rundung des Leuchtfeuers Glavat. Während hier der hintere und mittlere Teil der Flotte (wo wir uns in einer guten Nachtfahrt aus dem hinteren Teil wieder ins vordere Mittelfeld vorarbeiten konnten) vor Glavat wieder in eine Flaute kam, ist das vordere Drittel (die B41er Flotte und 4 B46er) noch gut vorangekommen. Auch wenn dann die restliche B46er Flotte nochmals etwas Wind bekommen hat, wurde sie weiter aufgespalten um dann vor und nach Palagruza in einer nervenaufreibenden und fast völligen Flaute stecken zu bleiben. In einem langen Kampf endlich durch Bisevo durchzukommen konnte das hintere Feld wieder Anschluss finden. Als dann endlich wieder brauchbarer Segelwind aufkam wurde es so nochmals zu einem spannenden Matchrace im Hauptfeld der 46er Flotte aus dem sich nur 4 Boote mit den 41ern vorab abgesetzt hatten. Dabei konnten wir nochmals Terrain gutmachen und uns in diesem Feld auf den 3en (und somit insgesamt in der 46er Wertung 7en) Platz vorarbeiten bis um 5 Uhr in der Früh für uns wie auch für die meisten anderen Crews der 46er Klasse die Regatta vorbei war.

Auch wenn es enttäuschend war trotz Bahnverkürzung nicht ins Ziel gekommen zu sein und das erhoffte Starkwind Segeln leider nicht stattgefunden hat (es war die erste RPC für uns, bei der wir über die ganze Wettfahrt kein einziges mal ans Reffen gedacht hätten!), war die Stimmung an Boot wie immer ausgezeichnet und wir freuen uns alle bereits sehr auf April und hoffentlich einen Start in einer wieder größeren B41er Flotte. Dabei wäre es auch toll, wenn die Richtung im Uhrzeigersinn beibehalten würde um dann auch hoffentlich wirklich die ganze Runde ohne Bahnverkürzung in diese Richtung segeln zu können!

Team Christian Muschick - Mario Müller, Stefan Mayerböck, Markus Michaelis, Susanna Holmström
B46-EHK, 58 - ROCKY
Bericht: Mario Müller
Fotos: Markus Michaelis, Mario Müller